Sensitivität
Die Sensitivität ist der Anteil der tatsächlich Positiven (nach dem Referenzstandard), die der Test als positiv erkennt: richtig Positive geteilt durch alle Positiven. Ein Test mit hoher Sensitivität übersieht wenige Betroffene; ein negatives Ergebnis spricht dann eher gegen die Diagnose (wie stark, hängt auch von der Häufigkeit ab).
Beispiel: Von 50 Kindern mit Diagnose fallen 45 im Screening auf: Sensitivität = 90 % (95 %-KI 79 bis 96 %).
Vorsicht: Sensitivität und Spezifität verschieben sich gegenläufig, wenn die Schwelle des Tests geändert wird. Mit wenigen Betroffenen ist das Intervall breit.