Stimmen die Werte in meinen Daten? (Plausibilität prüfen, Regeln für die Daten)
Kurz
Stimmen die Werte in meinen Daten? Der Daten-Assistent „Plausibilität prüfen“ (Daten bearbeiten) legt Regeln an und listet die Zeilen auf, die eine Regel verletzen. An den Daten ändert er nichts. Auf Wunsch entsteht eine Spalte mit der Zahl der verletzten Regeln je Zeile.
So geht es in Statable
- Unter „Neue Regel“ die Art wählen, die Spalten und Werte eintragen, „Regel hinzufügen“.
- „Regeln prüfen“. Bei großen Dateien zeigt Statable den Fortschritt; das Prüfen lässt sich abbrechen.
- Optional eine Spalte mit der Zahl der verletzten Regeln je Zeile anlegen (Vorgabe: Verletzte_Regeln).
Die Arten von Regeln
- Wertebereich: Eine Zahlenspalte liegt zwischen einem kleinsten und einem größten Wert. Eine der beiden Grenzen darf fehlen.
- Erlaubte Werte: Eine Spalte hat nur Werte aus einer Liste, einer je Zeile.
- Wenn A, dann B: Trifft ein fester Vergleich in Spalte A zu, muss auch ein fester Vergleich in Spalte B zutreffen. Bei Text gibt es nur „=“ und „≠“.
- Summe gleich Spalte: Mehrere Spalten ergeben zusammen eine Spalte, mit einer Toleranz, um die die Summe abweichen darf.
- Eindeutiger Schlüssel: Die gewählten Spalten zusammen kommen nur einmal vor. Eine Zeile, deren Schlüssel mehrfach vorkommt, verletzt die Regel.
Einen freien Ausdruck gibt es nicht. Jede Regel hat eine feste Form.
Ergebnis lesen
- Je Regel stehen drei Zahlen: geprüft, verletzt und nicht prüfbar.
- „Nicht prüfbar“ heißt: Ein Wert, den die Regel braucht, fehlt in dieser Zeile. Das zählt nicht als verletzt und nicht als erfüllt.
- Die Liste zeigt die Zeilen mit verletzten Regeln, höchstens 1.000. Sind es mehr, sagt ein Satz, wie viele es insgesamt sind.
- Bei „Wenn A, dann B“ steht, in wie vielen Zeilen die Bedingung A zutraf. Wo A nicht zutrifft, ist die Regel erfüllt.
- Verweist eine Regel auf eine Spalte, die es nicht gibt, oder passt sie nicht zur Art der Spalte, wird sie nicht geprüft; ein Satz sagt warum.
Falle: Was die Prüfung nicht leistet
- Statable zeigt nur, wo eine Regel nicht erfüllt ist, und ändert nichts. Ob ein Wert falsch ist und was dann gilt, entscheidet die Person.
- Eine erfüllte Regel beweist nicht, dass der Wert stimmt.
Regeln speichern
Die Regeln gehören zum Projekt und stehen auch in der Vorlage des Projekts. Mit „Regeln als Datei speichern“ lassen sie sich weitergeben, und „Regeln aus Datei lesen“ fügt gelesene Regeln zu den vorhandenen hinzu. Eine Regeldatei darf höchstens 2 MB haben.
Voraussetzungen und Grenzen
- Höchstens 50 Regeln, und in einer Liste erlaubter Werte höchstens 500 Werte.
- Als fehlend gelten leere Zellen, ungültige Werte und Werte, die in den Daten als „keine Angabe“ gekennzeichnet sind.
- Auch bei sehr vielen Zeilen friert die Seite nicht ein, weil in Portionen gerechnet wird.
Typische Beispiele
- Das Alter liegt zwischen 0 und 120.
- Wenn „Erwerbstätig“ gleich „nein“, dann ist „Arbeitsstunden“ gleich 0.
- Die Teilbeträge ergeben zusammen den Gesamtbetrag, mit einer Toleranz von 0,5.
- Eine Kennnummer kommt nur einmal vor.