ICC im Mehrebenenmodell (Anteil der Gruppen)
Der ICC (Intraklassen-Korrelation) im Mehrebenenmodell ist der Anteil der gesamten Streuung, der zwischen den Gruppen liegt: Varianz zwischen den Gruppen geteilt durch die Summe aus der Varianz zwischen und innerhalb der Gruppen, gerechnet im Modell ohne Erklärungsspalten (Nullmodell). Ein ICC von ,16 heißt: 16 % der Unterschiede gehen auf die Gruppe zurück. Der Designeffekt = 1 + (mittlere Gruppengröße − 1) · ICC zeigt, um welchen Faktor die Varianz eines Mittelwerts größer ist, als bei unabhängigen Fällen zu erwarten wäre.
Beispiel: ICC = ,16 bei 18 Fällen je Gruppe: Designeffekt = 1 + 17 · ,16 = 3,7. Die Standardfehler einer Rechnung, die die Gruppen übergeht, wären etwa um den Faktor 1,9 zu klein.
Vorsicht: Nicht zu verwechseln mit dem ICC der Übereinstimmung von Beurteilenden (Frage „Stimmen Beurteilungen überein?“): Der hier gemeint ist der Anteil der Gruppen an der Streuung, dort die Übereinstimmung von Urteilen. Faustregel für die Größe: ab ,05 klein, ab ,10 mittel, ab ,15 groß (Hox).