statable Statistik für Studium und Forschung

Studien zusammenfassen (Meta-Analyse)

Kurz

Eine Meta-Analyse fasst die Ergebnisse mehrerer Studien zu einem Gesamtergebnis zusammen. Die Daten sind hier Studien, nicht Personen: eine Zeile je Studie. Statable rechnet mit R (metafor) ein Random-Effects-Modell mit REML, Test und Intervalle mit der Anpassung nach Knapp und Hartung (empfohlen bei wenigen Studien). R wird beim ersten Mal einmalig geladen.

  1. Zu wählen ist, welche Angaben aus den Studien vorliegen: Effekt mit Standardfehler oder Intervall, zwei Gruppen (Mittelwert, SD, n) oder Korrelation r mit n.
  2. Die Studien werden eingetragen oder aus einer Tabellenkalkulation eingefügt. Stehen die Studien schon in den Daten, werden die Spalten zugeordnet.
  3. Rechnen. Das Beispiel „BCG-Impfung“ zeigt den Ablauf.

Mit „Moderator hinzufügen“ (bis zu drei Zahlen je Studie, etwa Jahr oder Dauer) rechnet Statable auch eine Meta-Regression. Faustregel: mindestens 10 Studien je Moderator. Moderatoren zeigen einen Zusammenhang, keine Ursache.

Ergebnis lesen

Voraussetzungen und Grenzen

Meta-Analyse (Random-Effects-Modell, REML): r = ,15, 95 %-KI [,08; ,22], t(15) = 4,57, p < ,001; Q(15) = 38,16, p < ,001; I² = 62 %; τ² = 0,008 (k = 16)

Typische Beispiele

Für Fachleute

metafor::rma mit REML und Knapp-Hartung (test "knha") als Standard: Bei 4 bis 10 Studien sind z-Intervalle zu schmal (IntHout, Ioannidis und Borm, 2014; Cochrane Handbook 6.4). Ohne die Anpassung (Haken unter „Für Fachleute“) rechnet Statable wie JASP mit z. τ², τ und I² mit Intervall über confint. Prädiktionsintervall mit predict; die Variante nach IntHout et al. (2016) mit t(k − 2) steht unter „Für Fachleute“. Hedges g über escalc „SMD“, Korrelationen über Fisher z. Egger: regtest mit model "lm".

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