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Spezifität

Die Spezifität ist der Anteil der tatsächlich Negativen (nach dem Referenzstandard), die der Test als negativ erkennt: richtig Negative geteilt durch alle Negativen. Ein Test mit hoher Spezifität schlägt selten fälschlich an; ein positives Ergebnis spricht dann eher für die Diagnose - bei seltenen Merkmalen aber oft schwächer als gedacht (siehe Vorhersagewerte).

Beispiel: Von 100 Kindern ohne Diagnose bleiben 88 im Screening unauffällig: Spezifität = 88 % (95 %-KI 80 bis 93 %).

Vorsicht: Der Referenzstandard gilt als Wahrheit; ist er selbst unsicher, sind Sensitivität und Spezifität verzerrt.

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