Eigenwert, Parallelanalyse, Ladung und Rotation
Der Eigenwert sagt, wie viel eine Komponente von den Unterschieden aller Fragen erfasst. Das Kaiser-Kriterium behält Komponenten mit Eigenwert über 1; es nennt oft zu viele. Die Parallelanalyse vergleicht die Eigenwerte mit denen aus Zufallsdaten gleicher Größe und behält nur, was darüber liegt - sie ist der verlässlichere Vorschlag. Die Rotation dreht die Lösung so, dass jede Frage möglichst deutlich zu einer Komponente gehört: Varimax hält die Komponenten unabhängig, Promax lässt die Faktoren zusammenhängen.
Beispiel: Lernen im Studium, 6 Fragen: 2 Komponenten, zusammen 63 % erfasst. Frage 7 lädt ,89 auf Komponente 1, nichts auf Komponente 2.
Vorsicht: Ladungen unter ,30 werden ausgeblendet. Lädt eine Frage auf zwei Komponenten über ,30, gehört sie nicht eindeutig zu einer.