Zufall zuteilen: Zufallsauswahl und Zuteilungsliste
Kurz
Die Kachel zieht eine einfache Zufallsstichprobe aus einer Liste (Nummern 1 bis N oder eine eingefügte Liste mit einer Kennung je Zeile) oder verteilt Personen auf Gruppen: mit Blockrandomisierung (Verhältnis der Gruppen, mehrere Blockgrößen, auf Wunsch getrennt nach Schichten) oder mit festen Gruppengrößen. Jede Liste lässt sich als CSV speichern oder kopieren.
Ein Lehrmittel, keine echte Studienrandomisierung
Der Startwert ist sichtbar. Wer ihn und das Verfahren kennt, kann die ganze Liste im Voraus berechnen; es gibt keine verdeckte Zuteilung und kein Protokoll. Eine echte Studie braucht ein dafür zugelassenes System, eine unabhängige Person und das Protokoll der Einrichtung. Darum beginnt jede exportierte Datei mit der Zeile „Lehrmittel - nicht für echte Studien (keine Verdeckung)“, dem Startwert und dem Verfahren.
Startwert
Voreingestellt ist 20261008. Gleicher Startwert und gleiche Eingaben geben dieselbe Liste; ein anderer Startwert gibt eine andere. Der Startwert kommt nie aus der Uhr. Mit Schichten hat jede Schicht einen eigenen Strom (Nummer der Schicht ab 1): Die Liste einer Schicht ändert sich nicht, wenn eine andere Schicht größer wird.
Blöcke
- Ein Block enthält jede Gruppe so oft, wie das Verhältnis es verlangt (bei 1:1 und Blockgröße 4 je zweimal), in zufälliger Reihenfolge. Nach jedem vollständigen Block sind die Gruppen genau ausgeglichen; dazwischen unterscheiden sie sich höchstens um die Hälfte der Blockgröße.
- Wer die Blockgröße kennt, kann den letzten Fall jedes Blocks erraten. Darum werden mehrere Blockgrößen gemischt; die Blocknummern in der Tabelle zeigen, wo ein Block endet.
- Der letzte Block kann unvollständig bleiben, dann sind die Gruppen am Ende nicht genau gleich groß. Mit „Den letzten Block voll lassen“ wird die Liste länger als die Zahl der Plätze.
- Viele kleine Schichten haben viele unvollständige Blöcke.
Verdeckter Modus: Person für Person
- Die ganze Liste entsteht beim Start aus dem Zufall des Browsers (nicht aus einem Startwert) und wird nicht gezeigt. Jede Person bekommt ihre Gruppe erst, wenn ihre Kennung eingetragen ist; das lässt sich nicht zurücknehmen, und jede Kennung zählt nur einmal.
- Der Fingerabdruck (SHA-256 aus einem Salz und der Liste) legt die Liste fest. Er gehört vor der ersten Aufnahme ins Studienprotokoll. Am Ende wird die Liste mit dem Salz offengelegt; wer den Fingerabdruck neu rechnet, sieht, dass nichts nachträglich geändert wurde.
- Grenze: Verdeckt ist die Liste nur vor dem Blick auf den Bildschirm. Wer die Entwicklerwerkzeuge des Browsers öffnet, kann sie lesen, und wer den Browser-Speicher löscht, verliert den Lauf. Das Protokoll sollte darum während der Aufnahme gespeichert werden. Eine echte Studie braucht ein dafür zugelassenes System, bei dem die Person, die aufnimmt, die Liste nie sieht.
Auswahl aus einer Liste
Die Kennungen werden nur angezeigt und nie in einen Befehl eingesetzt; die Liste bleibt im Browser. Doppelte Kennungen werden nicht entfernt (sonst hätte eine Person doppelte Chance), sondern gemeldet; leere Zeilen werden übersprungen. Grenzen: höchstens eine Million Zeilen mit je höchstens 200 Zeichen. Eine Auswahl wählt Personen aus, eine Zuteilung verteilt sie auf Gruppen; das sind zwei verschiedene Schritte.
Für Fachleute
Erzeuger mulberry32 (32 Bit) mit gemischten Teilströmen aus (Startwert, Nummer). Mischen nach Fisher-Yates; die Auswahl tauscht nur k Plätze, eine Million Zeilen kosten daher fast nichts. Die Verfahren sind festgelegt, nicht „richtig“ im Vergleich mit einem Standard: Ein anderer Erzeuger gäbe andere Listen. Geprüft werden die Eigenschaften (jeder vollständige Block ausgeglichen, Unterschied höchstens halbe Blockgröße, gleiche Einschlusshäufigkeit, gleiche Häufigkeit der sechs Anordnungen eines 1:1-Blocks von Größe 4 bei festen Startwerten) und Listen, die im Skript mit einem Nachbau des Erzeugers in R erzeugt wurden.