statable Statistik für Studium und Forschung

Lernlabor: Stichproben, Bootstrap, Zufallsexperimente und Vierfeldertafel zum Ausprobieren

Kurz

Das Lernlabor spielt den Zufall tausendfach durch und zeigt, was dabei herauskommt. Es hat sechs Karteireiter und braucht keine Daten. Alles Gezeigte kommt aus einem Bild, einer Zahl und einem Satz; nichts wird gespeichert.

Der Startwert

Alle Zufallszahlen entstehen aus dem Startwert oben (Standard 1). Gleicher Startwert, gleiche Zahlen: so lässt sich ein Lauf wiederholen und mit anderen vergleichen. „Noch einmal (neuer Startwert)“ zählt um 1 hoch und rechnet den offenen Karteireiter neu. Der Startwert steht in jedem Satz. Die Zufallszahlen stimmen nicht mit R oder SPSS überein; gleiche Verteilung, andere Zahlen.

Die sechs Karteireiter

Was „95 %“ bedeutet

Das Niveau gehört zum Verfahren, nicht zu einem einzelnen Intervall: So ein Verfahren überdeckt auf lange Sicht etwa 95 von 100 Mal; ein einzelnes Intervall überdeckt oder nicht.

Wilson und die Schulformel (Wald)

Statable rechnet Intervalle für Anteile mit Wilson. Im Schulbuch steht oft die Näherung p̂ ± z·√(p̂(1−p̂)/n) (Wald); sie ist die einfache Lösung der Ungleichung, deren genaue Lösung das Wilson-Intervall ist. Darum weicht die Schulbuchzahl leicht ab. Beispiel 7 von 40, 95 %: Wilson [0,0875; 0,3195], Schulformel [0,0572; 0,2928]. Nur im Karteireiter „Konfidenzintervalle“ lässt sich die Schulformel zum Vergleich einschalten; dort zeigt sich, dass sie bei kleinem n und kleinem oder großem p deutlich seltener überdeckt als das Niveau (zum Beispiel n = 50, p = 5 %: Wald 92,0 %, Wilson 96,2 %).

Grenzen

Für Fachleute

Erzeuger: mulberry32; Teilströme werden aus (Startwert, laufender Nummer) gemischt, nicht „+1“. Normalverteilte Werte nach Box-Muller, diskrete Verteilungen durch Umkehrung der Verteilungsfunktion von der Modalstelle nach außen. Geprüft über Eigenschaften mit festem Startwert: Gleichverteilung des Erzeugers (Kolmogorov-Smirnov), χ²-Anpassung der Umwandlungen an die in R berechneten Verteilungen, Standardfehler, Randomisierung gegen die Vollauszählung, Überdeckung gegen die exakte Überdeckungswahrscheinlichkeit (Summe über dbinom). Perzentil-Intervall: Quantil-Typ 7 wie R. Bayes: reine Arithmetik, gegen R und gegen die Testgüte aus Daten geprüft.

Quellen

Verwandt

In Statable öffnen