statable Statistik für Studium und Forschung

Welch-Varianzanalyse

Die klassische Varianzanalyse nimmt an, dass alle Gruppen gleich stark streuen. Die Welch-Varianzanalyse braucht das nicht: Sie gewichtet jede Gruppe nach ihrer Streuung und verkleinert die Freiheitsgrade (deshalb mit Dezimalstellen). Statable nennt sie immer als Hauptergebnis, ohne Vortest; die klassische Varianzanalyse steht daneben.

Beispiel: Welch-F(4; 42,7) = 8,03, p < ,001: die Ozonwerte der fünf Monate unterscheiden sich auch dann, wenn die Streuungen ungleich sind.

Vorsicht: Auch die Welch-Analyse zeigt nur, dass sich mindestens zwei Gruppen unterscheiden. Welche, zeigen die Paarvergleiche (Games-Howell passt dazu).

In Statable öffnen