Tabelle für die Veröffentlichung (Hochrechnung, Genauigkeit, Geheimhaltung)
Kurz
Unter „Neue Auswertung“ → „Tabelle für die Veröffentlichung“ entsteht eine Tabelle, wie sie amtliche Statistik veröffentlicht: hochgerechnete Zahlen oder Anteile, je Zelle mit Genauigkeit, kleine Zellen gesperrt, mit Zeichenerklärung, Fußnoten und Quelle.
So geht es
- Fallgewicht im Projekt setzen (Umfragegewicht). Ohne Gewicht zeigt die Tabelle einfache Anzahlen.
- Zeilen und, wenn gewünscht, Spalten wählen; Inhalt: Hochrechnung (Anzahl), Anteil in % (der Zeile, der Spalte, am Gesamt), Mittelwert oder Summe einer Zahl.
- Genauigkeit: Hat die Datei Replikationsgewichte (zum Beispiel w_rep01 bis w_rep50), diese wählen und Typ und Faktor eintragen - beides steht in der Beschreibung der Daten. Sonst rechnet Statable nur dann Standardfehler, wenn die Personen einzeln gezogen wurden.
- Geheimhaltung: Sperren (Zellen mit weniger als der Mindestfallzahl, dazu so viele weitere, dass sich keine gesperrte Zahl aus den Summen zurückrechnen lässt) oder Runden.
- Quelle und Fußnote eintragen, dann exportieren (Excel, Word, PDF) oder in den Bericht nehmen.
Zeichen
- „x“: gesperrt (zu wenige Fälle oder Geheimhaltung).
- „( )“: geringe Zuverlässigkeit (wenige Fälle oder großer Variationskoeffizient).
- „-“: nichts vorhanden. „.“: nicht verfügbar.
Wichtig
- Die Grenzen (Mindestfallzahl, Grenzen für „x“ und „( )“) legt die Organisation fest. Die Voreinstellungen sind Beispiele.
- Das Prüfprotokoll (Gründe der Sperrung, Fallzahlen, Schutzintervalle) ist nur für die Prüfung. Es kommt nicht in den Export.
- Die Geheimhaltung schützt eine einzelne Tabelle. Werden mehrere Tabellen aus denselben Daten veröffentlicht, lassen sich gesperrte Zahlen unter Umständen über die andere Tabelle zurückrechnen; das prüft die zuständige Stelle.
Für Fachleute
Schätzung mit R survey (svytotal, svymean; Taylor-Linearisierung oder svrepdesign mit mse = TRUE), Freiheitsgrade aus degf. Sekundäre Sperrung mit dem Hyperwürfel-Verfahren für zwei Dimensionen mit Rändern; jedes Sperrmuster wird mit linearer Optimierung nachgeprüft (Schutzintervall, gesperrte Fallzahlen mindestens 1).