statable Statistik für Studium und Forschung

Mikrodaten schützen (k-Anonymität)

Kurz

Unter „Daten bearbeiten“ → „Mikrodaten schützen“ prüft Statable, wie oft jede Kombination von Schlüsselmerkmalen (zum Beispiel Bundesland, Alter, Geschlecht) vorkommt. Kommt eine Kombination weniger als k-mal vor, ist die Person leichter zu erkennen. Das Ergebnis ist eine neue Fassung der Daten; „Rückgängig“ bringt das Original zurück.

So geht es

  1. Schlüsselmerkmale wählen. Die Reihenfolge ist die Wichtigkeit: Was oben steht, bleibt beim Unterdrücken am längsten erhalten.
  2. k wählen (2, 3 oder 5; Standard 3). Gleich danach stehen die Kennzahlen da: wie viele Fälle unter k liegen und, wenn ein Fallgewicht gilt, wie viele Wiedererkennungen in der Grundgesamtheit zu erwarten sind (eine Näherung).
  3. Schritte nach Wunsch: direkte Kennungen entfernen (Name, Adresse), Ausreißer oben oder unten kappen (Perzentil oder feste Grenze), lokal unterdrücken (bei Fällen unter k wird die am wenigsten wichtige Angabe geleert, bis jede Kombination mindestens k-mal vorkommt).
  4. „Prüfen“ zeigt Vorher und Nachher und das Protokoll: je Schritt Merkmal und Zahl der Fälle. Das Protokoll lässt sich kopieren und gehört in den Bericht oder die Dokumentation.
  5. „Geschützte Fassung anlegen“ ersetzt die Daten im Projekt. Die Schritte laufen in dieser Reihenfolge: kappen, unterdrücken, Spalten entfernen.

Wichtig

Für Fachleute

Gerechnet wie R sdcMicro: freqCalc (alpha = 1) für fk und Fk, localSuppression mit Wichtigkeit, Perzentile wie quantile(type = 7).

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