statable Statistik für Studium und Forschung

Wirkt eine Förderung bei einer Person? (Einzelfallanalyse)

Kurz

Eine Person (oder wenige) wird über längere Zeit wiederholt gemessen: zuerst ohne Förderung (Phase A, Ausgangslage), dann mit Förderung (Phase B). Die Frage ist, ob die Werte in B anders - meist besser - liegen als in A. Gruppentests passen hier nicht, weil die Messungen aufeinander folgen und zusammenhängen. Statable vergleicht stattdessen die Phasen mit NAP (Hauptwert), Tau-U, baseline-korrigiertem Tau und PND und zeichnet das übliche Verlaufsdiagramm.

Wann passt das?

So sieht die Tabelle aus

Eine Zeile je Messzeitpunkt. Gebraucht werden die Spalte mit dem Messwert (eine Zahl) und eine Spalte, die Ausgangslage und Förderphase unterscheidet (genau zwei Werte, z. B. „A“ und „B“). Optional: eine Spalte mit dem Messzeitpunkt (Zahl oder Datum; sonst gilt die Reihenfolge der Zeilen) und, bei mehreren Personen, eine Spalte, die sie unterscheidet.

Voraussetzungen und Grenzen

Ergebnis lesen

NAP = ,97, 95 %-KI [,70; 1,00], p = ,003; Tau-U = ,93, p = ,002; Tau-BC = ,59, p = ,002; PND = 87 %

Für Fachleute

Eigener Code, geprüft gegen R (scan 0.68.1: nap, tau_u(method = "parker"), corrected_tau, pnd; SingleCaseES::NAP; wilcox.test). NAP-Intervall nach Newcombe (Score-Intervall für die AUC), p aus dem Mann-Whitney-Test mit Normalnäherung (zweiseitig). Tau-U nach Parker et al. (2011): (Paare B besser − Paare B schlechter [− Kendall-S von A über die Zeit]) / (nA · nB); p aus Kendall-S mit Bindungskorrektur. Baseline-korrigiertes Tau nach Tarlow (2017): Trendtest in A mit Kendall-τb (α = ,05); bei signifikantem Trend wird die Theil-Sen-Gerade von A abgezogen, dann τb zwischen Resten und Phase. Zeitpunkte gelten als gleich weit auseinander (1…n). Bei mehreren Fällen sind die Mittel einfache Mittelwerte der Fallkennwerte ohne Gewichtung.

Typische Beispiele

Verwandt

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