Eta-Quadrat (η²) und Omega-Quadrat (ω²)
η² sagt, welchen Anteil der Unterschiede im Messwert die Gruppenzugehörigkeit erklärt (0 bis 1). ω² ist derselbe Gedanke, um die Überschätzung in der Stichprobe korrigiert, und fällt etwas kleiner aus. Das Konfidenzintervall nennt den plausiblen Bereich für η² in der Grundgesamtheit. Bei Messwiederholung: Das partielle η² (ηp²) setzt den Effekt in Beziehung zu Effekt plus zugehörigem Fehler; das generalisierte η² (ηG²) bezieht alle Fehleranteile ein und ist zwischen verschiedenen Designs besser vergleichbar.
Beispiel: F(2, 57) = 67,42, p < ,001, η² = ,70, 95 %-KI [,57; ,79]: Die Dosis erklärt etwa 70 % der Unterschiede in der Zahnlänge; plausibel sind nach diesen Daten 57 bis 79 %.
Vorsicht: Faustregel nach Cohen: ab ,01 klein, ab ,06 mittel, ab ,14 groß; sie gilt für η² aus Gruppenvergleichen. Bei Messwiederholung ordnet Statable darum nach ηG² ein - ηp² fällt dort meist deutlich größer aus (Bakeman 2005; Lakens 2013). Die Varianzanalyse zeigt nur, dass sich mindestens zwei Gruppen unterscheiden, nicht welche. Die untere Grenze des Intervalls liegt bei 0, wenn der Test nicht signifikant ist.