statable Statistik für Studium und Forschung

Welche Gruppen stecken in den Daten? (Clusteranalyse)

Kurz

Gefragt ist, ob sich Fälle nach mehreren Zahlen in Gruppen einteilen lassen, die sich ähneln - zum Beispiel Studierende nach Motivation, Angst und Lernzeit. Statable bietet das Ward-Verfahren (schrittweises Zusammenlegen, mit Dendrogramm) und k-Means (feste Zahl von Gruppen). Clusteranalysen finden immer Gruppen, auch in Zufallsdaten; ob sie sinnvoll sind, ist eine fachliche Frage.

So sieht die Tabelle aus

Eine Zeile je Fall, mindestens zwei Spalten mit Zahlen (höchstens 30). Fälle mit fehlenden Werten in einem der Merkmale gehen nicht ein; die Zahl steht im Ergebnis. Statable rechnet auf z-standardisierten Werten, damit ein Merkmal mit großen Zahlen (Stunden) nicht allein bestimmt. Das ist eine fachliche Entscheidung und lässt sich ausschalten, wenn alle Merkmale dieselbe Einheit haben.

Die Zahl der Gruppen

Ergebnis lesen

Voraussetzungen und Grenzen

Ergebnis berichten

Ward-Verfahren (ward.D2, euklidisch, z-standardisiert), 3 Gruppen (n = 43, 39, 36); mittlere Silhouette = ,41

Für Fachleute

R 4.6 (stats): hclust(dist(Z), "ward.D2") mit der Höhe √(2·ΔESS) (Murtagh & Legendre 2014); kmeans mit Hartigan-Wong, iter.max = 100, 25 Starts aus verschiedenen Fällen, Startwert 20261008, bei Abbruch Lloyd. Gruppen nach Größe nummeriert, damit die Nummern beim Wechsel des Startwerts gleich bleiben. Silhouette (Rousseeuw 1987) und η² in JavaScript, geprüft gegen cluster::silhouette.

Typische Beispiele

Verwandt

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