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Zählen genaue Werte mehr? (Gewichtete Regression, Präzisionsgewichte)

Kurz

Sollen genauere Werte stärker zählen? Die gewichtete Regression (Präzisionsgewichte) gibt genauen Werten mehr Gewicht. Sie passt, wenn das Ziel eine Zahl ist und die Werte unterschiedlich genau sind, etwa Mittelwerte aus verschieden großen Gruppen.

So geht es in Statable

  1. „Neue Auswertung“, dann die Karte „Lässt sich etwas vorhersagen?“ wählen.
  2. Die Zielspalte und die Vorhersagespalten wählen.
  3. „Weitere Wege“ → „Modell“ → „Linear mit Präzisionsgewichten“, dann die Spalte mit den Gewichten wählen.
  4. Ein Gewicht von 0 lässt die Zeile weg; ein negatives oder fehlendes Gewicht sperrt die Rechnung.

Nicht dasselbe wie das Fallgewicht

Häufigkeitsgewichte (Fallgewicht) zählen Fälle und ändern n. Präzisionsgewichte sagen, wie genau ein Wert ist; sie zählen keine Fälle. n bleibt die Zahl der Zeilen mit Gewicht über 0. Beides zugleich geht nicht; Statable sagt das in einem Satz.

So sieht die Tabelle aus

Eine Zeile je Fall, eine Zielspalte mit Zahlen, Vorhersagespalten und eine Spalte mit den Gewichten. Ein Gewicht von 0 lässt die Zeile weg; die Zahl steht im Ergebnis. Ein negatives oder fehlendes Gewicht sperrt die Rechnung.

Ergebnis lesen

Falle: Gewichte aus denselben Daten

Die Gewichte müssen aus Wissen über die Messgenauigkeit kommen (zum Beispiel aus der Gruppengröße oder einer bekannten Streuung). Gewichte, die man aus den Residuen derselben Daten schätzt, machen die Standardfehler zu klein.

Voraussetzungen und Grenzen

Ergebnis berichten

gewichtet, R² = ,70, F(1, 48) = 110,7, p < ,001

Typische Beispiele

Für Fachleute

R (stats): lm(y ~ x, weights = w). Gewicht 0 fällt heraus, die Freiheitsgrade zählen nur Zeilen mit w > 0. Geprüft an cars mit w = 1/speed, auch mit zwei Nullgewichten, gegen SPSS.

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