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Lässt sich etwas vorhersagen? (lineare und logistische Regression)

Kurz

Eine Zahl soll aus einer oder mehreren anderen Spalten vorhergesagt werden (einfache bzw. multiple lineare Regression). Hat die Zielspalte genau zwei Werte (ja/nein), rechnet Statable automatisch eine binäre logistische Regression. Vorhersagen heißt nicht verursachen.

Linear: Voraussetzungen

Linear: Ergebnis lesen

R² ist der Anteil der erklärten Streuung. Je Prädiktor zeigt B, um wie viel sich die abhängige Variable im Schnitt unterscheidet, wenn der Prädiktor um eine Einheit höher ist und die übrigen Prädiktoren gleich bleiben (mit Konfidenzintervall und p); β macht Zahlen-Prädiktoren mit verschiedenen Einheiten vergleichbar. Bei einer Gruppen-Spalte zeigt B den Unterschied jeder Gruppe zur Vergleichsgruppe; ob die Spalte als Ganzes beiträgt, prüft der Gesamttest (ΔR², F). Ihr β ist keine Rangfolge.

R² = ,21, F(2, 117) = 15,6, p < ,001; B = 0,42, 95 %-KI [0,22; 0,62]

Zielspalte mit zwei Werten: logistische Regression

Bei zwei Werten würde eine lineare Regression unmögliche Vorhersagen unter 0 und über 1 liefern. Modelliert wird die Chance (Odds) für den Wert mit der höheren Kodierung (bei Zahlen der größere, bei Text der alphabetisch spätere); der Satz nennt beide Werte.

χ²(3) = 11,24, p = ,010, Nagelkerke R² = ,12; OR = 1,05, 95 %-KI [1,02; 1,09]

Für Fachleute

Das Konfidenzintervall des OR ist ein Wald-Intervall. PSPP gibt den Modelltest nicht aus; Statable bildet ihn aus den −2-Log-Likelihood-Werten. Fallzahl-Faustregel: Peduzzi et al. (1996).

Zielspalte mit Stufen, Kategorien oder Zählungen

Typische Beispiele

Verwandt

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