statable Statistik für Studium und Forschung

Bootstrap-Intervalle: Perzentil und BCa

Kurz

Der Bootstrap zieht aus den vorhandenen Fällen immer wieder neue Stichproben (mit Zurücklegen), rechnet die Kennzahl jedes Mal neu und nimmt aus der Verteilung dieser Werte ein Intervall. Statable nennt unter jedem Ergebnis die Art des Intervalls, die Zahl der Ziehungen (B) und den Startwert des Zufalls, damit die Rechnung wiederholbar ist.

Perzentil oder BCa?

Der Zufall und der Startwert

Statable startet den Zufall immer mit demselben Startwert (20261008). Dieselben Daten ergeben darum dasselbe Intervall. Ein anderer Startwert verschiebt die Grenzen ein wenig; die untere BCa-Grenze schwankt dabei stärker als die obere. Das ist kein Fehler, sondern der Zufallsfehler des Verfahrens und wird mit mehr Ziehungen kleiner. Der Zufall von Statable ist nicht der von R: Auch bei gleichem Startwert sind die einzelnen Ziehungen verschieden, die Intervalle stimmen im Rahmen des Zufallsfehlers überein.

Was Statable meldet

Für Fachleute

Quantile und BCa folgen dem R-Paket boot (Canty & Ripley): Interpolation auf der Normalskala zwischen den Ordnungsstatistiken zum Rang (B + 1) · α (boot:::norm.inter), z0 aus dem Anteil der Ziehungen strikt unter dem Schätzwert, a aus dem Jackknife (empinf, type = "jack"). Geprüft: an festen Verteilungen aus R trifft die Rechnung boot.ci auf 1e-9; die Ziehungen von Statable stimmen statistisch mit einer Referenz mit 400 000 Ziehungen überein. Der Lernlabor-Bootstrap hat einen eigenen Zufallsstrom und ist nicht mit dieser Grundlage verbunden. Quellen: Efron & Tibshirani (1993), An Introduction to the Bootstrap; Davison & Hinkley (1997), Bootstrap Methods and their Application, Abschn. 5.3.

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