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Lässt sich die Gruppe eines Falls aus Zahlen erkennen? (Diskriminanzanalyse)

Kurz

Lassen sich Studierende, die abbrechen, an Motivation, Vorwissen und Lernzeit erkennen? Die Diskriminanzanalyse sucht aus mehreren Zahlen Funktionen, die Gruppen am besten trennen, teilt jeden Fall einer Gruppe zu und zeigt mit der Trefferquote, wie oft das stimmt.

So geht es in Statable

  1. „Neue Auswertung“ (Knopf am Ende der Reiter), dann die Karte „Lässt sich die Gruppe eines Falls aus Zahlen erkennen?“ wählen.
  2. „Welche Gruppe soll erkannt werden?“: die Spalte mit den Gruppen. „Aus welchen Zahlen?“: mindestens zwei Zahlenspalten.
  3. Das Ergebnis erscheint von selbst. Maßgeblich ist die Trefferquote der Prüfung ohne den Fall selbst (Leave-one-out), nicht die „gelernte“.

So sieht die Tabelle aus

Eine Zeile je Fall, eine Spalte mit der Gruppe (2 bis 12 Gruppen) und mindestens zwei Spalten mit Zahlen (höchstens 30). Zeilen mit einer Lücke in einer der Zahlen gehen nicht ein; die Zahl steht im Ergebnis. Statable rechnet nicht, wenn eine Gruppe weniger Fälle hat als Zahlen plus 1, wenn eine Gruppe nur einen Fall hat oder wenn eine Zahlenspalte konstant ist oder sich aus den anderen berechnen lässt. Der Grund steht dann in einem Satz.

Ergebnis lesen

Vorwahrscheinlichkeit

Unter „Weitere Wege“ lässt sich wählen, ob die Einteilung alle Gruppen gleich behandelt (Voreinstellung, wie SPSS) oder nach der Größe der Gruppen. Das ändert nur die Einteilung und die Trefferquote, nicht die Funktionen, die Eigenwerte und Wilks' Λ.

Unterschied zu SPSS

Funktionen, Eigenwerte, Wilks' Λ und standardisierte Koeffizienten sind gleich (bis auf das Vorzeichen). Auch die Einteilung mit gleicher Vorwahrscheinlichkeit und die Prüfung ohne den Fall selbst stimmen überein.

Voraussetzungen und Grenzen

Ergebnis berichten

Wilks' Λ = ,023, χ²(8) = 546,12, p < ,001; Leave-one-out 98,0 % richtig (größte Gruppe 33,3 %)

Typische Beispiele

Für Fachleute

R (MASS::lda) mit der Standard-Vorwahrscheinlichkeit, damit Funktionen, Eigenwerte und Wilks' Λ nicht an den Gruppengrößen hängen (wie SPSS). Eigenwert = svd² · (k - 1)/(n - k); Λ je Stufe als Produkt von 1/(1 + Eigenwert); χ² = -(n - 1 - (p + k)/2) · ln Λ. Einteilung mit predict und der gewählten Vorwahrscheinlichkeit, Leave-one-out mit lda(CV = TRUE). Geprüft an iris und biopsy gegen die Rechnung von Hand und SPSS.

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