statable Statistik für Studium und Forschung

Verteilungen berechnen: Wahrscheinlichkeit, Quantil, Erwartungswert

Kurz

Verteilung wählen, Parameter eingeben, Frage stellen: „höchstens (≤)“, „weniger als (<)“, „mindestens (≥)“, „mehr als (>)“, „zwischen a und b“ oder „Wert zu einer Wahrscheinlichkeit“. Das Ergebnis steht als Dezimalzahl und in Prozent (0,0443 = 4,43 %), als Satz und als Bild mit der gefärbten und schraffierten Fläche bzw. den schraffierten Säulen.

Diskret oder stetig

Quantil

Bei diskreten Verteilungen ist das Quantil der kleinste Wert x mit P(X ≤ x) ≥ p (die Definition von R). Statable zeigt die erreichte Wahrscheinlichkeit dazu, denn sie liegt meist etwas über p, weil es nur ganze Werte gibt. Das ist nicht der Ablehnungsbereich eines Tests: den bestimmt die Kachel „Anteilstest verstehen“ nach der Schulregel.

Eigene Verteilung

Werte x und Wahrscheinlichkeiten P(x) in eine Tabelle eintragen, als Dezimalzahl oder Bruch (1/6). Statable rechnet E(X) = Σ x · P(x) und Var(X) = Σ x² · P(x) − E(X)². Ergibt die Summe nicht 1, wird nichts still angepasst: es erscheint die Frage, ob mit gerundeten Werten gerechnet wurde, mit den Wahlmöglichkeiten „Auf 1 setzen“ und „So lassen“. E(X) ist der Mittelwert auf lange Sicht, nicht der häufigste Wert.

Normalnäherung der Binomialverteilung

Erwartungswert, Varianz und Standardabweichung

Bei jeder Verteilung stehen μ, σ² und σ. Was nicht existiert, wird gesagt und nicht als „NaN“ gezeigt: die t-Verteilung hat bei höchstens 1 Freiheitsgrad keinen Erwartungswert, bei höchstens 2 keine endliche Varianz; die F-Verteilung hat ab df₂ > 2 einen Erwartungswert und ab df₂ > 4 eine Varianz.

Hypergeometrisch

Statable beschriftet N (Elemente insgesamt), K (davon Treffer) und n (gezogen, ohne Zurücklegen), wie in der Schule. R schreibt phyper(q, m, n, k) mit m = K Treffern, n = N − K Nieten und k = gezogen; die Namen unterscheiden sich, das Ergebnis nicht. Beispiel Lotto „6 aus 49“: N = 49, K = 6, n = 6.

Für Fachleute

Dichten nach Loader (1999, wie R dbinom, dpois, dhyper), Schwänze durch Summieren vom Gipfel nach außen, Betafunktion und Gammafunktion mit Kettenbruch, t- und F-Verteilung über die Betafunktion. Quantile stetiger Verteilungen stimmen mit R auf relativ 1e-8 überein, Quantile diskreter Verteilungen exakt. Geprüft gegen R und gegen PSPP; gedruckte Beispiele: Tafelwerk Binomial-Summenfunktion n = 20, p = 0,3 (F(5) = 0,4164), Standardnormal-Tabelle.

Quellen

Verwandt

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